ViO, das stille Wasser aus dem Hause Apollinaris, wird in der gehobenen Gastronomie eingeführt. Das stille Wasser neutralisiert die Geschmacksrezeptoren der Zunge perfekt und bereitet so beim Essen den unverfälschten Genuss für kommende Gänge vor.
Für alle, die gern blättern: Der Jeunes Restaurateurs Restaurant & Hotelführer 2012 mit 154 appetitlichen Seiten ist bei allen Mitgliedern und der Geschäftsstelle erhältlich. Neben den Portraits der jungen Spitzenköche und ihren Restaurants warten wieder viele spannende Querinformationen auf Sie.
Wenn man euch automatisch in die "Fast-Food-Schublade" steckt, werdet ihr richtig sauer? Ihr habt Spaß am Essen mit Genuss? Wir haben verstanden. Für euch gibt es TWENÜ, das Menü für Twens. Mit 59 € ist es für jeden Geldbeutel erschwinglich, für junge Leute unter 30 (und wirklich nur für sie!) und bietet alles, was zu einem guten Menü gehört. TWENÜ: Die Jugend von heute isst besser als ihr Ruf.
Jeunes Restaurateurs zum Kennen-lernen: mit den attraktiven Rein- schmecker-Menüs. Das Reinschmecker-Menü bietet Ihnen ein 5-Gang-Menü für zwei Personen inklusive Aperitif. Das Reinschmecker-Arrangement können Sie mit einem 5-Gang-Menü für zwei Personen inklusive Aperitif und einer Übernachtung im Doppelzimmer mit Frühstück buchen.
Nicole Seitz, PR-Chefin des Hauses Grand Marnier, hatte 1974 ihren Chef, Monsieur Marnier-Lapostolle, endlich davon überzeugt, dass die junge Generation der französischen Küchenchefs eine förderungswürdige Truppe von Bannerträgern der Post-Bocuse und Troisgros-Epoche ihres Landes darstellen könnte. Und so formierten sich mit der finanziellen Unterstützung und administrativen Absicherung durch ein eigenes Sekretariat in den Büros von Grand Marnier die „Jeunes Restaurateurs de France”. Sie waren nicht die ersten „Jeunes” des Landes – Landwirte, Unternehmer und viele andere Branchen hatten bereits ihre jüngere Generation in eigenen Verbänden mit moderner Programmatik verselbstständigt – und erhielten regen Zulauf. Da sie nicht die überkommende Arroganz teilten, die große Köche sei nur mit französischem Pass vorstellbar, liefen schon bald die ersten Kontakte ins benachbarte Ausland.
Schrittmacher für die Europäisierung der JR war der Pariser Küchenchef Gérard Faucher, Ende der 80er Jahre Präsident der französischen Restaurateurs. Er war es auch, der die Umbenennung in „Jeunes Restaurateurs d'Europe” bewirkte und dafür den Segen von Monsieur Marnier-Lapostolle fand. Der Segen war die eine Sache, die mit der Europäisierung verbundenen Kosten eine andere. Deswegen lautete der Auftrag an Gérad Faucher, in den jeweiligen Ländern nach Freiwilligen Ausschau zu halten, die eine Unterstützung zu leisten bereit wären.
Und so kam ich, damals Kommunikationschef bei Moet Hennessy, ins Spiel.
Gilles Hennessy aus dem gleichnamigen Cognac-Haus, und in der Holding Moet Hennessy auch für Deutschland zuständig, bat mich eines Tages, nach einer Budgetbesprechung nicht sofort wieder nach München zurückzufliegen, sondern den Abend mit ihm in Paris zu verbringen – er habe noch etwas mit mir zu besprechen. Es klang nicht so, als wolle er mir eine für mich unangenehme Nachricht übermitteln, aber es klang auch nicht nach einer Beförderung oder Verdoppelung meiner Bezüge.
Als die Budgets verabschiedet und wir zwei alleine waren, kam er auch noch nicht zur Sache, sondern meinte, ich solle mich noch ein bisschen im Hotel ausruhen, wir würden uns später treffen. Nach einigen Gläsern Don Pérignon im Maxime stieß noch sein Bankier zu uns und gegen elf Uhr abends fuhren wir mit dem Taxi in die Avenue de Wagram.
Unser Ziel war das Restaurant Faucher – es war bis auf den letzten Platz besetzt - das heißt, nicht ganz: in einer Ecke war ein Vierertisch eingedeckt, auf den Hennessy und sein Bankier zielstrebig zusteuerten. Sie waren wohl nicht zum ersten Mal hier.
Die diversen Flaschen Champagner und die Anwesenheit des fröhlichen Bankiers hatten mich inzwischen vergessen lassen, dass eigentlich noch ein Gespräch zwischen Gilles und mir hätte stattfinden sollen. Dazu kamen wir nicht, den Gégé, alias Gérad Faucher, hatte jetzt an unserem Tisch Platz genommen und Gilles stellte ihn mir mit den Worten vor: „Dem musst du in Deutschland ein bisschen helfen”. Das war's.
Jeune Restaurateur Gérad Faucher war ein eloquenter und überzeugender Vertreter seiner Europapläne: In Belgien und Luxemburg habe er schon die richtigen Verbindungsleute, und auch in Deutschland seien ihm der eine oder andere genannt worden, der für die Gründung einer deutschen Sektion in Frage käme.
Drei Flaschen Bordeaux später - ich glaube es war ein 60er Jahrgang von Pichon Comtesse de Lalande - versprach ich ihm in die Hand, mich als Geburtshelfer der deutschen Jeunes Restaurateurs zu verdingen. Das war leichter gesagt als getan, denn zurück in München galt es zunächst, den damaligen Moet-Geschäftsführer Henri Francois-Poncet von dem Vorhaben und den dafür erforderlichen Budgetmitteln zu überzeugen.
Er hätte zwar lieber noch ein weiteres Reitturnier oder einen Society-Ball im Bayerischen Hof gesponsert, doch mit der Hilfe von Gilles Hennessy war die Sache schnell klar. Die Sache, das waren die Einstellung einer zusätzlichen Sekretärin, die schwerpunktmäßig für die deutschen JRE zur Verfügung stehen sollte, Mittel aus dem Marketingbudget für Anzeigen in dem geplanten Guide sowie ein Kontingent an Flaschen für die diversen Veranstaltungen der durstigen jungen Restaurateure und deren Gäste.
Ich flog damals häufig nach Hamburg, denn dort wirkte Rainer Wolter, der spätere Gründungspräsident und Küchenchef im wunderschönen Hotel Prem. In einem Hinterzimmer zwischen Küche und Bar fanden die ersten Besprechungen statt, es wurde viel geredet und anfangs noch wenig entschieden.
Ich war stets stiller, immer mehr verzweifelnder Beobachter, bis schließlich die entscheidende Sitzung stattfand, zu der auch Nicole Seitz und Gérard Faucher anreisten. Danach ging alles ganz schnell: Sieben junge, engagierte Köche, nämlich Otto Fehrenbacher, Michael Fell, Wolfgang Grobauer, Hartmut Leimeister, Peter Nöthel, Roy Petermann und Rainer Wolter unterzeichneten die Statuten und beschlossen, sich im Sommer 1991 der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Es war einer jener seltenen sonnigen und warmen Tage an der Alster. Alle waren mit dem Wagen angereist und hatten im Kofferraum Proben ihres Könnens mitgebracht. Der Garten des Hotel Prem war Kulisse dieses ersten gemeinsamen Auftretens der deutschen Jeunes Restaurateurs und die zahlreich erschienenen Vertreter der Hamburger Presse waren begeistert. Auch Henri Francois-Poncet war angereist und ich hatte ihm in sein Redemanuskript den später in der Berichterstattung oft zitierten Satz geschrieben: „Der liebe Gott kann jetzt ebenso gut in Deutschland leben.” Das belegen die deutschen Mitglieder der Jeunes Restaurateurs d'Europe seit nunmehr zwanzig Jahren bravourös.
war über 30 Jahre lang Mitglied der Geschäftsleitung von Moet Hennessy in München und hat maßgeblich zur Gründung der deutschen Jeunes Restaurateurs Sektion beigetragen. Als Ambassadeur des Ordre des Coteaux de Champagne repräsentiert er noch heute die Champagnerwelt. Er lebt in Südfrankreich und ist als Kommunikationsberater für diverse Unternehmen tätig.
Günter Schöneis ist für seine Verdienste zum Ehrenmitglied der Jeunes Restaurateurs ernannt worden.